Die Programme zur regionalen Zusammenarbeit (ehemals INTERREG) werden jetzt als Ziel 3 ETZ (Europäische territoriale Zusammenarbeit) bezeichnet. Damit hat die EU der regionalen Zusammenarbeit im Namen und vor allem im Stellenwert hohe Bedeutung eingeräumt. Die Programme zur territorialen Zusammenarbeit werden unterteilt in:
A: grenzübergreifende Zusammenarbeit (im Grenzregbiet zwischen mind. 2 aneinandergrenzenden Mitgliedstaaten)
B: transnationale Zusammenarbeit (zwischen Partnern in größeren geografischen Räumen wie Ostseeraum, Alpenländer)
C: interregionale Zusammenarbeit (EU-weite Zusammenarbeit zwischen Partnern aus Ost-, West-, Süd- und Nordeuropa)
Die Europäische territoriale Zusammenarbeit ist Teil der Kohäsions- und Strukturpolitik der EU. Ihre Fördermittel speisen sich aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die ETZ dient der ausgewogenen und nachhaltigen regionalen Entwicklung, der Konversion und dem Zusammenhalt innerhalb der EU.
Da sich viele im Laufe der Jahre an die Bezeichnung INTERREG gewöhnt haben, ist für die grenzübergreifende Zusammenarbeit meist von INTERREG IV A die Rede. Ziel der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ist das nachhaltige wirtschaftliche und soziale Zusammenwachsen über die Grenze hinweg zum Nutzen der gemeinsamen Grenzregion (one region, double profit). Dazu entwickeln Partner und Akteure beiderseits der Grenze gemeinsame Entwicklungskonzepte und Strategien.
In diesem Bereich unserer Internetseite erfahren Sie für das Operationelle Programm zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Polen (Wojewodschaft Lubuskie) und Brandenburg 2007-2013 mehr über die Fördermöglichkeiten für Projektideen, das Antragsverfahren, Ansprechpartner und bewilligte Projekte.