Die Euroregion leistet keine Wirtschaftshilfe im klassischen Sinne finanzieller Unterstützung profitorientierter Unternehmen. Wir beraten aber öffentliche und gemeinnützige Institutionen bei der Planung und Umsetzung von Projekten, die mittelbar den Wirtschaftskreislauf unserer Region anregen. Das kann zum Beispiel ein deutsch polnischer Einkaufsführer sein, den zwei Grenzstädte beiderseits der Oder gemeinsam herausbringen...
Unternehmen erfüllen, in unserer Region wie in jeder anderen auch, ihren Auftrag in einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und geografischen Umfeld. Weil betriebswirtschaftliche Handlungen starke Auswirkungen auf dieses Umfeld haben, gilt der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, der sogenannten KMUs, unser besonderes Augenmerk.
Regional ausgerichtete Unternehmen zeigen in Ihrer Grundhaltung erfahrungsgemäß Aufmerksamkeit und Verständnis für andere Gesellschaften und Kulturen, denn Sie sind von Wechselwirkungen innerhalb der Region als erste betroffen. Diesen Umstand nutzen wir in der Arbeit unserer speziellen Förderpriorität 1 Wirtschaftskooperation und KMU-Förderung.
Die Wirtschaftspolitik erfüllt eine Schlüsselrolle zur Umsetzung einer nachhaltigen Regionalentwicklung. Märkte sind seit Jahrhunderten die Grundlage für gemeinsamen Handel und gemeinsames Handeln. Deshalb unterstützen wir Projekte grenzüberschreitender Wirtschaftsbeziehungen, die mit Mitteln des Programms Interreg III a finanziert werden – wie zum Beispiel die jährlich stattfindende Logistikmesse Logtrans oder das Service-Center „Polen” der IHK Frankfurt.
Wir setzen uns ein für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, und dabei die Entfaltungsmöglichkeiten zukünftiger Generationen beachtet. Wenn ökologische Funktionalität, ökonomische Effizienz und soziale Verantwortung gleichzeitig erreicht sind, sprechen wir von Nachhaltigkeit. Wir halten Projekte, die diese Voraussetzungen erfüllen, für besonders förderungswürdig.