Mittlere Oder e.V.

Kirche und Kultur

 

Im Zentrum des Projektes „Konfession und Kulturraum“ standen acht Veranstaltungen in deutsch-polnischer Zusammenarbeit. Ausgehend von den historischen Ereignissen, welche die deutsch-polnische Grenze entlang der Oder und Neisse auslegten, war die Oder nicht nur als nationale Trennungslinie definiert, sondern teilte den Kulturraum des Lebuser Landes auch streng in zwei Konfessionen: die polnische Seite ist seither katholisch, die westliche Seite protestantisch geprägt. Vor dem Hintergrund dieser räumlichen Ausgangslage waren die acht Veranstaltungen auf die Jungfrau Maria ausgerichtet, Identifikationsfigur der katholischen Glaubenswelt und wichtige Symbolfigur des polnischen Staates. Maria gilt darüber hinaus als wahrhaftes Medium für künstlerische Kreativität. Besonders im Bereich der Musik hat die Marienverehrung eine Wirkungskraft entfaltet, die unabhängig von kulturellen, religiösen und politischen Bindungen, quer durch alle Genres die Menschen vereint und ihnen das Gefühl für Zusammengehörigkeit vermittelt. Im Rahmen des Projektes wurden der Öffentlichkeit an sieben Tagen verschiedenste Führungen und Konzerte in bedeutsamen kulturellen Stätten und Kirchen in Biecz, Altfriedland, Angermünde, Neuzelle, Międzyrzecz, Ośno Lubuskie und Lubniewice geboten.

Projekttitel/tytuł projektu: Konfession und Kulturraum / Wyznanie i krajobraz kulturowy
Projektträger/wnioskodawca: Kulturförderverein Kloster Altfriedland e.V.
Partner: Towarzystwo Opieki nad Zabytkami, Oddzial w Zielonej Gorze
EFRE-Förderung/dofinansowanie z EFRR: 10.746 EUR