Was muss wo und wie versteuert werden?

Heute fand im Rahmen des Projektes COACHING VIADRINA in den Räumen der IHK Ostbrandenburg in Frankfurt ein Workshop zum Thema Reverse-Charge-Verfahren statt.

Reverse was?, werden sich nun vielleicht einige von Ihnen fragen. Bei diesem Verfahren geht es um die Besteuerung von Umsätzen im grenzübergreifenden Waren- bzw. Dienstleistungsverkehr. Reverse-Charge bezeichnet die Spezialregelung im Umsatzsteuerrecht, nach der nicht der leistende Unternehmer, sondern der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer zu entrichten hat. Es liegt also eine umgekehrte Steuerschuld vor.

Diese Thematik betrifft vor allem Vertreter*innen von kommunalen und Nicht-Regierungs-Organisationen, die häufig in deutsch-polnischen Projekten zusammenarbeiten und mit Rechnungen polnischer Unternehmen konfrontiert sind.

Der Workshop wurde geleitet von Herrn Prof. Dr. Wojciech Stiller von der Handwerkskammer Berlin, der den gut 40 Teilnehmenden die Komplexität des Themas anhand von anschaulichen Beispielen näherbrachte und sie außerdem dazu motivierte, sich mündlich zu beteiligen und so die Inhalte noch besser zu verinnerlichen.